Ophelia

Ophelia erschlich sich den Weg in unsere Herzen und unsere Familie im Jahr 2007 über eine Tierschutzorganisation. Die erste Hürde in Richtung "Mehr-Hundehaltung" war somit genommen.

Ophelia, unsere füchsische Senora, verbrachte ihre ersten beiden Lebensjahre auf den Straßen Madrids, wo sie sich, den Umständen entsprechend, zu einer regelrechten Überlebenskünstlerin entwickelte.

Doch neben ihren bewundernswerten diebischen Fähigkeiten, brachte unser Phelchen auch sehr viel Angst und Unsicherheit in ihre neue Heimat mit. Jegliche lauten oder unerwarteten Geräusche, ebenso wie schnelle, plötzliche Bewegungen versetzten sie in Panik. Und obwohl sie recht schnell Vertrauen zu uns fasste und sich schon nach kürzester Zeit dankbar für jede Zuneigung zeigte, dauerte es einige Zeit bis die regelmäßigen Angst Wässerchen langsam verschwanden und schließlich ganz ausblieben.

Maya war ihr mit ihrer Ausgeglichenheit, Ruhe und Selbstsicherheit eine große Hilfe sich an ihr neues Leben zu gewöhnen und zu lernen, dass sie in dieser lauten, hektischen Welt der Menschen nun an einem sicheren Ort gelandet war.

 

Es brauchte sehr viel Geduld und Achtsamkeit .Aber sie entwickelte  sich zu einer lebensfrohen, liebenswerten, inzwischen betagten Hundedame, die uns alle um die Pfote wickelt.

 

Wir wünschten wirklich, wir hätten sie schon als Welpe bekommen. Sozialisiert, so wie es jedem Hund eigentlich zusteht und ohne Traumen. Wie wunderbar wäre dies.

 

 

 Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses, nicht Eifersucht oder Unzufriedenheit.
Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war – sondern Frieden. (Milan Kundera)